Dachverband islamischer Vereine in Karlsruhe und Umgebung e. V.

 Eine Arbeitsgemeinschaft muslimischer Einrichtungen und Moscheen in Karlsruhe und Umgebung.

FAIRantwortung

Interreligiöser Dialog am Campus im Sommersemester 2015

Mittwoch, 27. Mai 2015, 19.00 Uhr, Foyer des CFN, Geb. 30.25, Wolfgang-Gaede-Straße 1a, KIT Campus Süd

Im Zuge der fortschreitenden Globalisierung und den damit verbundenen positiven und negativen Folgen steht die Frage nach einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen immer stärker im Vordergrund. Nachhaltige Entwicklung in ökologischen, sozialen und ökonomischen Bereichen zielt darauf ab, Ressourcen zum Wohl zukünftiger Generationen zu bewahren. Die Projektgruppe „Haus der Begegnung am KIT“ möchte gemeinsam mit den Studierenden herausfinden, welche Perspektiven zum Thema der Nachhaltigkeit sich in Religionen und anderen Weltanschauungen finden lassen. Welche Überzeugungen sind handlungsleitend für unseren Umgang mit Ressourcen? Welches sind relevante Aspekte der Schöpfungstheologie in Islam und Christentum und was bedeutet z.B. der biblische Auftrag zur Bebauung und Bewahrung der Erde für ein ökologisches Bewusstsein und für fairen Konsum? Was sind die drängendsten Themen der Nachhaltigkeit, insbesondere in den Bereichen der sozialen Gerechtigkeit und der Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes – gerade auch vor Ort in Karlsruhe?

Ergänzend zu den Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen der Projektgruppe soll die Veranstaltung die Möglichkeit bieten, mit anderen Studierenden ins Gespräch zu kommen und in einen persönlicheren (interreligiösen) Dialog zu treten. Neben kurzen Impulsreferaten steht daher der moderierte Austausch an Tischen mit der World-Café-Methode im Vordergrund. Der Abend ist offen für Studierende aller Glaubensrichtungen und Weltanschauungen, für alle politisch oder sozial Engagierten, für Interessierte und Neugierige.

Datum und Ort: Mittwoch, 27. Mai 2015, 19 Uhr, Foyer des CFN, Geb. 30.25, Wolfgang-Gaede-Straße 1a, KIT Campus Süd.

Karlsruher Wochen gegen Rassismus 2014DSC01759 A

Der Dachverband islamischer Vereine unterstützt diese wichtige Veranstaltung und steuert das Freitagsgebet im KIT bei.

Freitagsgebet am KIT am 21.3. und 28.3.2014

Auf Initiative des Interkulturellen Rats in Deutschland und in Kooperation mit dem Muslimischen Studentenverein in Karlsruhe laden der Deutschsprachige Muslimkreis und der Dachverband islamischer Vereine in Karlsruhe die Karlsruher Bürger_innen zu einem öffentlichen Freitagsgebet ein. Die Freitagsansprache, die dort seit über einem Jahrzehnt auf Deutsch gehalten wird und bei der hauptsächlich Studenten des KIT teilnehmen, findet in der Halle des AKK, dem alten Stadion der Universität, statt. Sie haben so die Möglichkeit, ein Freitagsgebet von Karlsruher Muslimen direkt zu sehen und zu hören und im Anschluss daran mit Muslimen bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen.

Wir bitten um kurze Anmeldung per e-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ort: AKK-Stadion, Gebäude 30.81, Paulckeplatz 1, KA-Innenstadt

Zeit: 13.15 Uhr    

Eintritt frei

Der Dialog am Campus wird an der Uni Karlsruhe mit dem ZAK, ESG und KHG geführt. Von muslimischer Seite ist der Dachverband islamischer Vereine im Namen des MSVK (Muslimischer Studentenverein Karlsruhe e.V.) aktiv.

Beschnittene Religionsfreiheit?
Das schwierige Verhältnis von religiösen Geboten und weltlicher Rechtsordnung

Interreligiöser Dialog am Campus im Wintersemester 2012/13

Mi, 16. Januar 2013, 19:00 bis 20:30 Uhr
Festsaal des Studentenhauses, Adenauerring 7, KIT Campus Süd

Über das schwierige Verhältnis von religiösen Geboten und weltlicher Rechtsordnung diskutieren am 16. Januar 2013 Fachleute verschiedener Disziplinen bei einer Veranstaltung der „Projektgruppe Haus der Begegnung am KIT“.

Logo Haus der BegegungWas wiegt schwerer – das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und seine religiöse Selbstbestimmung oder die elterliche Religionsfreiheit? Die aktuelle Beschneidungsdebatte führt deutlich vor Augen, wie komplex das Verhältnis von Religionsfreiheit und Strafrecht ist. Die Rolle des Religiösen im säkularen Staat ist regelmäßiger Gegenstand häufig emotional geführter Debatten – sei es um religiöse Symbole im öffentlichen Dienst, der Streit über das Kopftuch oder über die Praxis des Schächtens.

Die Projektpartner freuen sich, dass für die Abendveranstaltung Expertinnen und Experten mit religionshistorischem, medizinischem und juristischem Hintergrund gewonnen werden konnten, die sich in einem Podiumsgespräch kritisch mit der Thematik auseinandersetzen:

Moshe Flomenmann besuchte die Jüdische Akademie Kopenhagen und studierte anschließend an der Yeshiwa University in Manchester (UK), wo er im Alter von 21 Jahren das Rabbinerdiplom erhielt. 2004 wurde er Gemeinderabbiner u.a. in Lörrach sowie Landesrabbiner von Sachsen-Anhalt. 2011 kehrte er als Gemeinderabbiner nach Lörrach zurück und trat im Juli 2012 die Nachfolge Benjamin Soussans als Landesrabbiner von Baden an.

Prof. Dr. Birgit Klein studierte Judaistik, Theologie und Klassischen Philologie, u. a. in Jerusalem und Heidelberg. 1998 promovierte sie in Jüdischen Studien an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg. 2006 wurde sie im Fach Judaistik am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin habilitiert. Von 1993 bis 2005 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Berlin, Duisburg und Düsseldorf tätig sowie von 2001 bis 2004 Inhaberin eines Lise-Meitner-Habilitationsstipendiums des Landes Nordrhein-Westfalen, hat sie seit 2006 den Lehrstuhl "Geschichte des jüdischen Volkes" an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg inne.

Prof. Dr. Holm Putzke studierte Rechtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Er war u.a. als Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum tätig und legte 2002 das Zweite Juristische Staatsexamen beim Landesjustizprüfungsamt Nordrhein-Westfalen ab. 2003 wurde ihm durch die Juristische Fakultät der Ruhr-Universität der Doktorgrad verliehen. Anschließend absolvierte er ein Auslandsstudium sowie den Postgraduiertenstudiengang "Polnisches Wirtschaftsrecht" an der Jagiellonen-Universität in Krakau (Polen). Bis 2010 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum und ist seither als Professor für Strafrecht an der Universität Passau tätig.

Dr. Philipp Szavay studierte Medizin an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen, wo er 1995 promovierte. Er war u.a. als Assistenzarzt an der Medizinische Hochschule Hannover tätig und ist seit 2006 Leitender Oberarzt und stellv. Ärztlicher Direktor der Abteilung Kinderchirurgie und Kinderurologie am Universitätsklinikum Tübingen. 2011 wurde er habilitiert und erhielt einen Ruf auf die Professur und den Lehrstuhl für Kinderchirurgie an der Universität zu Lübeck. Seit 2008 ist er im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie und seit 2011 als deren Beauftragter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig.

Prof. Dr. Jörg Winter studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten Bochum und Freiburg im Breisgau. Er war u.a. als Direktor der Rechtsabteilung des Diakonischen Werkes der EKD tätig. Bis 2007 hatte er das Amt des Juristischen Oberkirchenrats der Evangelischen Landeskirche Baden inne. Winter ist Honorarprofessor für Kirchenrecht- und Staatskirchenrecht der Universität Heidelberg und Lehrbeauftragter der Universität Freiburg im Breisgau. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge zum Kirchen- und Staatskirchenrecht.

Engin Karahan studierte Jura in Mannheim und Köln. Seit 2004 in der Rechtsabteilung der IGMG aktiv. Referent für Rechtsfragen des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland. Seit Januar 2010 Mitglied im Koordinationsrat der Muslime in Deutschland. Seit September 2011 stellv. Generalsekretär der IGMG, dort insbesondere zuständig für religionsverfassungsrechtliche Grundsatzfragen.

Moderation: Dr. Daniel Meier studierte Ev. Theologie in Kiel, Jerusalem und Heidelberg und absolvierte anschließend ein Aufbaustudium in Journalistik /Evangelischer Publizistik. Er war u.a. beim SWR und bei der Leipziger Volkszeitung tätig. 2001 begann er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Christliche Publizistik in Erlangen zu arbeiten, wo er 2006 promovierte. Seit 2012 ist er Pressesprecher der Badischen Landeskirche und Leiter des Zentrums für Kommunikation im Evangelischen Oberkirchenrat Karlsruhe.

Wir laden Sie herzlich zu der Veranstaltung ein. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter:

Projektgruppe Haus der Begegnung am KIT

Eine Initiative des Dachverbands islamischer Vereine in Karlsruhe und Umgebung e.V., der Evangelischen Studierendengemeinde, der Katholischen Hochschulgemeinde Karlsruhe, des Muslimischen Studentenvereins sowie des ZAK │ Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT. Sie will den religiösen und ethischen Diskurs am KIT etablieren.

 

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